Die @DLF-Gesprächspartnerin @YaseminMenouar verharmlost die Auswirkungen des politischen Islam als Staatsreligion. Sie spricht von

»Extremformen, die es eben auch gibt im Islam wie in jeder anderen Religion auch, die aber eigentlich eine sehr kleine Minderheit darstellen.«
Wohlgemerkt: Die Kritik am politischen Islam und der Staatsreligion Islam darf nicht umschlagen in die Beleidigung einzelner Personen. Jede Trägerin eines Kopftuchs, jeder Gläubige, jeder Geistliche muss in unserem Land sicher sein. Es ist inhuman und unwürdig, sie zu beleidigen.
Doch es geht bei der Kritik nicht um »Extremformen« einer »Minderheit«.

Im Iran wird die gesamte Führung des Staates durch die höchsten islamischen Theologen des Landes dominiert. Der Islam als Staatsreligion unterdrückt die Frauen und bricht routinemäßig die Menschenrechte.
Den Islam als Staatsreligion kann man unmöglich als Phänomen einer »sehr kleinen Minderheit« verharmlosen. Der politische Islam strebt immer die Alleinherrschaft dieser Staatsreligion an. Wie das im letzten Level ausgeht, sieht man im Iran.
In Indonesien gibt es in der Provinz Aceh gemäß islamischem Recht schon für Bagatelldelikte öffentliche Prügelstrafen wie im Mittelalter und die Menge schaut zu.

Eine Sache von Minderheiten?
In Pakistan wurden Menschen nach der vagen Behauptung einer Blasphemie von der Menge gelyncht.

Eine Sache von Minderheiten?
In Frankreich kann sich ein relevanter Teil der Anhänger des Islam nicht dazu durchringen, die Morde an den Charlie-Hebdo-Mitarbeiten und den jüdischen Bürgern zu verurteilen.

Da ist es noch eine Minderheit, aber eine relativ große.
Deshalb sind wissenschaftliche Analyse des Islam und Kritik am Islam als Gesamtreligion unbedingt notwendig.

Dabei müssen einheitliche Standards gelten. Kritik am Islam und jeder anderen Religion ist KEINE Beleidigung der Gläubigen, auch wenn sie das so darstellen sollten.
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